Übersicht über den Flow-Begriff

Flow bezeichnet eine Erlebensweise, die mit äußerst positiven Gefühlen verknüpft ist und nicht an eine bestimmte Tätigkeit oder Person gebunden zu sein scheint. Es wurden Bedingungen und Komponenten erfasst, die für den Flow wichtig sind und Modelle entwickelt. Bestimmte Tätigkeiten sind besonders Flow-geeignet, genauso wie es bestimmte Personen gibt, die eher in den Flow-Zustand gelangen als andere.

„Wo immer es um die Qualität menschlichen Erlebens geht, spielt der flow eine Rolle. Das Konzept trägt zur Klärung der Frage bei, warum gewisse Menschen ihre Arbeit und andere vor allem ihre Freizeitaktivitäten mögen; es liefert auch Erklärungen dafür, warum Menschen unter manchen Umständen Langeweile und Frustration erleben.“ ( Csikszentmihalyi, 1991a , S. 26)

Der Entdecker des Flow-Phänomens, Mihaly Csikszentmihalyi, wollte erfahren, warum Menschen bei manchen Tätigkeiten viel Zeit und Energie aufwenden, ohne dass diese Aktivitäten sichtbare Belohnungen bieten. Im 1985 erschienenen Buch „Jenseits von Langeweile und Angst“ beschrieb er erstmals dieses Phänomen als selbst- und zeitvergessenen Aufgehen in einer glatt laufenden Tätigkeit .

Flow ist ein universelles Konzept, welches nicht an bestimmte Tätigkeiten oder Personen geknüpft ist. Es ist das „ganzheitliche Gefühl, das erlebt wird, wenn man ganz in der Aktivität aufgeht“ ( Csikszentmihalyi, 1985 , S. 59). Dabei ist das Flow-Erleben ein äußerst positiv zu bewertender Zustand, welcher mit einem Zuwachs an Fähigkeiten und einem Anheben des Selbstwertgefühls einhergeht.

Flow ist eine Art der intrinsischen Motivation und wurde in den 60er Jahren von Mihaly Csikszentmihalyi entdeckt. Einen geschichtlichen Abriss dazu finden Sie hier .

Eine genaue Beschreibung des Flow-Zustandes kann hier nachgelesen werden. Zu dem Flow-Begriff wurden mehrere Modelle entwickelt.

Damit Flow entstehen kann, müssen bestimmte Bedingungen und Komponenten erfüllt sein.

Bestimmte Tätigkeiten sind besonders Flow-begünstigend, genau wie bestimmte Personen leichter in den Flow-Zustand gelangen können, Csikszentmihalyi nennt sie autotelische Persönlichkeiten . Doch es gibt auch persönlich- und tätigkeitsunbhängige Variablen , die Flow-beeinflussend sind. Obwohl Flow ein positiver Zustand ist, gibt es sowohl positive als auch negative Folgen .

Da Flow ein Erlebnisphänomen ist, ist dessen Erfassung problematisch. Zur Messung des Flows wurden deshalb verschiedene Methoden entwickelt.

Das zentrale Thema dieser Website ist Flow im Zusammenhang mit dem Internet, doch dafür bedarf es einer Erweiterung des Flow-Begriffes .

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