Grundlagen

Im Kapitel Grundlagen/Aufmerksamkeit wird beschrieben, wie die Begrenzung der Kapazität der Aufmerksamkeit beschaffen ist. Es scheint, als könnten wir Menschen unsere Aufmerksamkeit nur auf einen Reiz oder eine nicht automatisierte Handlung richten. Es kann also ganz im Sinne des Kanalmodells von Shannon und Weaver (1949) – in welchem ein Sender und ein Empfänger durch einen Kanal mit begrenzter Übertragungskapazität verbunden sind – immer nur eine Handlung oder ein Reiz den Aufmerksamkeitskanal, auch Flaschenhals genannt, passieren.

Für das Webdesign ist vor allem interessant, wie die visuelle Aufmerksamkeit funktioniert, da das Internet ein primär visuelles Medium ist. Richten wir unsere visuelle Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich des Raums oder auf einzelne Objekte? Und falls es Objekte sein sollten, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten, wie erkennt unser visuelles System sie? Wie müssen Reize gestaltet sein, damit sie als Objekte wahrgenommen werden? Wie werden Objekte identifiziert? Diese Fragen werden im Kapitel zur visuellen Wahrnehmung geklärt.

Um eine Webseite richtig aufzubauen, ist es außerdem wichtig zu wissen, wie viele Elemente eine Webseite besitzen darf. Wie groß ist das Kurzzeitgedächtnis und zwischen wie vielen Entscheidungsalternativen kann der Mensch entscheiden, ohne überfordert zu werden?

Im Zusammenhang mit dem Begriff Usability spricht man immer wieder von einer intuitiven Nutzerführung. Was Intuition ist und wie man diese vom Begriff Automatisiertheit abgrenzen kann, wird hier erläutert.