Web-Usability in der Praxis

In der Rubrik Grundlagen wurde im Abschnitt zur Aufmerksamkeit gezeigt, dass die Kapazitäten des Menschen, Informationen zu verarbeiten, begrenzt sind. Es ist also sinnvoll, die vorhandenen Kapazitäten nicht für sinnlose Inhalte zu vergeuden.
Die Aufgabe des Designers einer Website ist daher, die Aufmerksamkeit des Benutzers nicht mit Unwesentlichem vom eigentlichen Inhalt abzulenken und Websites an die menschlichen Eigenschaften anzupassen, die als Ergebnisse aus der Forschung der kognitiven Psychologie und insbesondere der Gestaltpsychologie bekannt sind.

Viele der folgenden Regeln und Anmerkungen erscheinen trivial, werden jedoch meistens ignoriert, wahrscheinlich gerade wegen ihrer Trivialität und weil ein repräsentatives, pompöses Layout – meistens aus Prestige-Gründen – eine höhere Priorität hat.

Für die das Design von Websites gelten natürlich auch die Regeln des allgemeinen Produktdesigns, da es sich bei einer Website auch „nur“ um ein Produkt handelt.

Eine Besonderheit der Web-Usability, und daher ein eigener Punkt, stellt die Content-Usability dar. Diese erhält daher ein eigenes Kapitel.

Eine Zusammenfassung zum Thema gibt es hier: Zusammenfassung.

Die Web-Usability kann wie folgt unterteilt werden: